Schlossparktheater
Uraufführung am 18.02.2012
MAN TUT WAS MAN KANN
Mit: Solveig August, Stephan Wolf-Schönburg, Florian Reiners, Daniel Morgenroth, Alexander Hörbe
nach dem Roman von Hans Rath
Im Mittelpunkt dieser Komödie steht Paul Schuberth, der Erfolg im Beruf und bei den Frauen hat, aber dennoch seinem Glück hinterherläuft. Und seit neuestem hat das Glück für Paul einen Namen: Iris. „Was läuft schief?”, fragt sich Paul. Diese Frage bewegt auch seine Mitbewohner.
Kollege Schamski steht eines Abends vor der Tür, weil er wegen ständiger Seitensprünge zu Hause rausgeflogen ist.
Freund Günther braucht eine Bleibe, weil er seine Wohnung gekündigt und seiner Traumfrau erfolglos einen Antrag gemacht hat. Und Bronko, brotloser Künstler und Gelegenheitschauffeur, ist sowieso schon länger obdachlos.
Ab sofort schwinden Pauls Weinvorräte, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen. Für Paul noch lange kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen: Man tut, was man kann.
Das Schlosspark Theater Berlin
Die Geschichte des renommierten Theaters reicht zurück bis ins Jahr 1804. 1921 fand das Theater eine neue Unterkunft im Wirtschaftstrakt des Wrangelschlösschens (Gutshaus Steglitz).Diese
s im klassizistischen Stil errichtete Haus wurde eigens dafür umgebaut und fasste 480 Plätze.
Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Boleslaw Barlog das Theater 27 Jahre lang bis 1972. Unter anderem gehörten Hildegard Knef, Klaus Kinski und Martin Held zum Ensemble. Seine Nachfolger waren erst Hans Lietzau und danach Boy Gobert.
urde das Ensemble des Theaters 1953 mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.Schlosspark Theater - Schloßstrasse 48
12165 Berlin
http://schlosspark-theater.de
Kasse: 030 – 789 56 67 - 100
Büro: 030 – 789 56 67 - 0
Fax: 030 – 789 56 67 - 145
Theaterkasse Öffnungszeiten:
Mo. - Sa. 10:00 - 19:00 Uhr
So. und feiertags 14:00 - 19:00 Uhr
Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Premiere am 07.Januar 2012
Ich bin nicht Rappaport
von Herb Gardner, Deutsch von Bernd Samland
Der alte Nat erzählt dem gleichaltrigen, schwarzen Midge gut ausgedachte Geschichten, die dieser eigentlich ja gar nicht hören will. Nat ist ein Idealist, ein Lebenskünstler, ein Kämpfer für die globale Gerechtigkeit und zwangsläufig auch ein kleiner Querulant. Er will mit allen erdenklichen Tricks und Schlichen verhindern, dass ihn seine Tochter in ein Seniorenheim steckt. Seine Zufallsbekanntschaft Midge dagegen hat sich aufgegeben. Er hat sich mit seiner „bescheidenen“ Situation abgefunden und leistet keinen Widerstand, wenn ihm das Leben übel mitspielt. So lässt er sich auch sehr widerwillig von Nat helfen. Kann man dem Schicksal entkommen?
Durch Nat´s phantastische Geschichten durchleben die beiden alten Männer die unglaublichsten Abenteuer. Selbst wenn es aussichtslos erscheint, Nat gibt nicht auf…
Die hinreißende Tragikomödie „Ich bin nicht Rappaport“ bekam 1986 den Tony Award – den „Theater-Oscar. 1996 wurde das Stück mit Walter Matthau und Ossie Davis in den Hauptrollen verfilmt.
Herb Gardner (1934-2004, Drehbuchautor, Regisseur, Maler, Bildhauer, Dramatiker) hat mit diesem Erfolgsdrama vor 20 Jahren einen Meilenstein in der Geschichte des amerikanischen Dramas gesetzt, wie sonst vielleicht nur Arthur Miller.